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Dialogprozessbegleitung

• als Basis für Strategisches Denken und Planen
• als Basis für vertrauensvolle Beziehungen in Teams und Organisationen


Wie entsteht in Dialogprozessen Fruchtbares und Neues zwischen den Menschen? Wie ist es möglich, wirklich gehört und verstanden zu werden und zugleich auch anderen offen entgegenzutreten? Wie können Konfliktregelungen verbessert und wie kann dem Bedarf nach Kommunikation zwischen unterschiedlichen Menschen, Teams, Gruppen und innerhalb einer Organisation optimal Rechnung getragen werden? Wie kann eine Unternehmenskultur entstehen, die Innovationen begünstigt und einen Lernprozess ermöglicht?
(Lernende Organisation)

Im Gegensatz zur Diskussion, wo es meist um Sieger und Verlierer geht, wo das Verändern Wollen des anderen oft Ziel ist, schafft der Dialog die Basis für wirkliches Miteinander Reden und Miteinander zu Denken und ist dadurch Grundvoraussetzung für strategisches Denken und Planen wie auch für das Entstehen vertrauensbildender Beziehungen.
Der Dialog oder die Kunst des Gemeinsamen Denkens ist daher nach unserem Dialogverständnis eine besondere Gesprächsform für Gruppen und Teams. Er ermöglicht
• uns über die einzelnen persönlichen Ansichten hinauszubewegen, um gemeinsame Bedeutungen und kollektives Verständnis herzustellen
• die Entstehung von neuen Einsichten, indem die Gruppe sich für den Fluss einer größeren Intelligenz zu öffnen lernt
• tiefer hinter unsere individuellen und kollektiven Denk- und Handlungsmuster zu sehen

Als Dialogprozessbegleiter konzentrieren wir uns auf den Denkprozess anstelle des Denkprodukts.
Die Teilnehmer lernen die Abstraktionsschritte und Schlussfolgerungen zwischen Beobachtung, Wahrnehmung, Bewertung und Handlung erkennen und nachvollziehen. (Leiter der Schlussfolgerungen)

Vermittlung von Kernkompetenzen im Dialog

Zur dialogischen Erkundung und dem Gemeinsam Miteinander Denken bedarf es einiger grundlegender Kompetenzen. Die Beteiligten lernen zu artikulieren, was sie wesentlich angeht, d.h. sie "Sprechen von Herzen" und fassen sich kurz. Sie beginnen auf lange, intellektuelle Gesprächsbeiträge zu verzichten, denn diese verdecken die Gefühle und Gedanken. Die Annahmen und Bewertungen werden von den Beteiligten suspendiert, in der Schwebe gehalten, individuell verschiedene Glaubenssätze, Interpretationen und Annahmen erkannt und offen gelegt. Die andere Person in ihrem Wesen als legitim anzuerkennen, sich in ihre Perspektive hineinzuversetzen bedeutet, sie zu respektieren (radikaler Respekt). Versteht sich der Einzelne als Teil des Ganzen, sieht er in Konsequenz die anderen als Teil in sich selbst (Verbundenheit). Das Kohärenzprinzip lenkt den Blick auf das Verbindende im Verschiedenen oder Gegensätzlichen. Ein Dialog ist zugleich Anwendungsfeld, aber auch Übungsfeld dieser Kernkompetenzen, denn in jedem Dialog, werden die Kernfähigkeiten vertieft und erweitert.

Voraussetzungen

Grundlage jeder Arbeit im Dialog ist ein gemeinsames Interesse, ein Setting und eine gemeinsam getroffene Entscheidung, zeitweise die gewohnten Pfade der Diskussion zu verlassen. Die folgende Gegenüberstellung von Diskussion und Dialog lässt den Unterschied noch einmal deutlich werden.

Dialog und Diskussion

Herausfinden
Wissen
Fragen
Antworten
Miteinander teilen
Gewinnen oder verlieren
Gleich
Ungleich
Respekt, Anerkennung
Macht
Zuhören
Einen Punkt beweisen
Neue Möglichkeiten erkunden
Eine Position verteidigen


Nutzen und Gewinn der Dialogprozessbegleitung

• ehrliche und authentische Gespräche auch in Grossgruppen
• wachsendes Engagement
• Potential der MitarbeiterInnen wird aktiviert
• Kreativität steigt
• Sensibilisierung wächst
• Bewusstsein erweitert sich
• fördert den Teambildungsprozess nachhaltig
• Meetings erzeugen höheren Erkenntnisgewinn und führen zu besseren Entscheidungen und Lösungen

Hauptziel der Dialogprozessbegleitung ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem alle Beteiligten frei und offen miteinander kommunizieren können und Einzelnen und Gruppen zu helfen, ein zufriedenstellendes und erfolgreiches Arbeitsumfeld und Beziehungen durch eine hochwertige Gesprächskultur zu kreieren.


Mag. Michael Graf
Unternehmensberater, Coach,
Dialogprozessbegleiter
Tel:  0664/4186158
e-mail: graf.michael(at)a1.net
web: www.sucoo.net