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Reflecting Team

Sie haben eine (Geschäfts)Idee? Eine komplexe Aufgaben- oder Problemstellung? Sie wissen alleine beruflich nicht mehr weiter. Sie möchten konkrete Ergebnisse in kurzer Zeit? Sie haben schon mit dem Gedanken gespielt, Coaching in Anspruch zu nehmen, haben aber nicht die Zeit für 3 bis 5 verschiedene Termine? Dann nützen Sie unser reflecting team. Die Qualifikationen der Personen setzten sich aus verschiedenen Arbeits- und Themenbereichen zusammen und bringen dadurch eine Vielfalt von Ideen ein. Die erste Sitzung mit einer Dauer von 1 Stunde kann schon genügen, um Ihre beruflichen, geschäftlichen oder auch privaten Pläne zu reflektieren und um einige Facetten reichhaltiger zu erweitern. Wir bieten Ihnen das reflecting team als effiziente Methode an, um möglichst rasch und fundiert zu Ihrem Ziel zu kommen.

Verschiedene Zielgruppen und Methode

• Leitungsperson/ Selbständige:

Eine Führungskraft bzw. Selbständiger ist im beruflichen Umfeld oftmals einsam. Nicht nur was die zwischenmenschlichen Kontakte anbelangt, sondern auch wenn es um die (Er)findung neuer (Geschäfts-)ideen geht. So ist oftmals zu befürchten, dass eine Idee, welche man jemanden aus dem gleichen beruflichen Umfeld mitteilt um diese weiterentwickeln zu können und auf Brauchbarkeit überprüft wird, genau von diese Ansprechperson aufgegriffen wird und dann als die eigene Idee angegeben oder alleine ausgeführt wird.
Um diesem Ideenklau zu entgehen kann es sinnvoll sein, eine multiprofessionelle Gruppe von Menschen, die nicht in einem Konkurrenzverhältnis zu der ratsuchenden Person stehen, zu engagieren um mit dieser Vielfalt an Rückmeldungen die Grundidee weiter zu entwickeln und zu reflektieren.
Aufgrund unseres Netzwerkes ist es möglich, nach einem ersten Gespräch zu evaluieren, wie das Reflecting Team zusammengesetzt werden soll, um die Weiterentwicklung der Idee bestmöglich entgegen zu kommen.


• Projektgruppen ud Entwicklungsteams:

Ein Projektleiter bekommt bestimmte Zielvorgaben und soll diese mit seinem Team erfüllen. Er hat schon einige mehr oder weniger konkrete Ideen und weis auch aufgrund von bereits durchgeführten Projekten, dass in dem vorhandenen multiprofessionellen Team noch viele zusätzliche Ideen und mögliche Erweiterungen nutzbar sind. Es ist auch klar, dass die Gesamtverantwortung und dadurch auch die Letztentscheidung bei der Leitung liegt.
Mit dem Reflecting Team, bestehend in diesem Fall aus den Mitgliedern der Projektgruppe, kann das vorhandene Potential der Mitarbeiter optimal genutzt werden, dennoch bleibt Entscheidungsstruktur klar. Das Team ist bereits in den Überlegungsprozess der Leitung miteingebunden und kann so von Beginn an die eigene Kompetenz einfließen lassen und so die zukünftigen Arbeitsbereiche mitgestalten. Die Schnittstellen zu den anderen Teammitgliedern können dabei auch klar werden.
Dieser Prozess hat zur Folge, dass alle an dem Projekt Beteiligten bereits von Anfang an an der Entwicklung beteiligt sind und daher zur Erreichung der Zielvorgaben eine viel höhere Motivation aufweisen.


• Teamgespräche, Gruppensupervision mit größeren Gruppen

In der Supervision gilt es oft, zuerst das Problem oder Anliegen, um das es gehen soll, zu umgrenzen, genau zu begreifen und in Worte zu fassen. Der Ratsuchende selbst entscheidet für sich, was von dem Gehörten in die gewünschr Richtung geht. Der Supervisor übernimmt die Prozessmoderation, achtet auf die Einhaltung der regeln und regt das Reflecting Team mit Fragen wie „Was haben Sie spontan für Ideen, Phantasien oder Gedanken, von denen Sie meinen, dass sie für Person X hilfreich sind?“

Grundstruktur Reflecting Team:

Interview-System
Interviewpartner und Interviewer Beobachtendes System
Reflektierendes Team
Interview/ Gespräch
Interviewpartner beschreibt die Situation/Anliegen
Supervisor/ Coach stellt angemessen ungewöhnliche Fragen zur Generierung von Informationen Schaut zu, macht Notizen, hört den Überlegungen, Entwürfen und deutungen des Interviewpartners sorgfältig zu. Jeder für sich
Reflexion
Interviewpartner schaut zu. Entscheidet darüber, was angenommen wird und was nicht Regeln für das RT: sorgfältig zuhören, zu sich selbst sprechen (nicht zum Interviewpartner). Vorsichtig, fragend, suchend, „sowohl-als-auch“. Abweichende Meinungen als Bereicherung sehen. Nicht zu neuartige Ideen einbringen.
Reflexion der Reflexion
Supervisor stellt Fragen an den Interviewpartner wie:
Gibts es etwas von dem Gehörten was Sie brauchen können? Gibt es etwas, dem Sie überhaupt nicht zustimmen können?
Was hat Ihnen gefehlt?
Abschließend werden die nächsten konkreten Schritte und die Wünsche für die Zukunft besprochen


Regeln im Reflecting Team:

o RT unterbricht den Interviewpartner nicht
o RT-Mitglieder sammeln die eigenen Gedanken und Ideen für sich
o Während der Reflexion tauschen die RT-Mitglieder die Gedanken ausschließlich unter sich aus. Keine Kontaktaufnahme zum Interviewsystem, auch kein Blickkomtakt
o Bei der Reflexion geht es um die Vielfalt der möglicher Sichtweisen, nicht um die beste Idee.
o Die Wertschätzung des Interviewpartners steht im Vordergrund
o Fragen sollen vorsichtig und im Konjunktiv formuliert werden
o Nonverbale Muster werden angesprochen
o Es werden keine Themen angesprochen, die der Interviewpartner nicht angesprochen haben will.
o Es wird nur über das gesprochen, was im direkten Zusammenhang mit dem Interview steht.
o Es werden keine Instruierende Ratschläge gegeben.